Freiraumstrategie
Winterthur, Schweiz
- Auftraggeber:innen
- Stadtgrün Winterthur
- Ansprechpartner:innen
- Boris Flügge, Jacqueline Prasser, Philipp Uerlings
- Leistungen
- Entwicklungskonzept, Freiraumkonzept
- Art des Auftrags
- Direktbeauftragung
- Bearbeitungszeitraum
- Juli 2022 bis Juli 2025
Die fünftgrößte Stadt der Schweiz erlebt ein starkes Bevölkerungswachstum und damit steigenden Nutzungsdruck auf städtische Freiräume. Die Freiraumstrategie Winterthur ist ein umfassendes Planwerk zur Entwicklung aller Freiräume der Stadt in den kommenden Jahrzehnten. Sie vereint Nutzungsansprüche und Nutzungsbedürfnisse unterschiedlicher Themenfelder und bildet einen konkretisierten Orientierungsrahmen für Freiräume, Landschaftsräume und Grüne Achsen – auf Basis der Räumlichen Entwicklungsperspektive Winterthur 2040+.
Fünf Leitziele für Winterthurs Freiräume
Freiräume müssen unterschiedlichste qualitative Anforderungen erfüllen – sie sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sie werden von der Bevölkerung genutzt, sind grüne Lungen der Stadt, und wichtiger Standortfaktor für die Identität der Stadt. Der Freiraumstrategie liegen fünf Leitziele zugrunde, die die Entwicklung von Winterthurs Freiräumen thematisch integriert aufzeigen.
Strategien zur Freiraumentwicklung
Ausgehend von den Herausforderungen und mit den Erkenntnissen aus den Analysen der Freiraumversorgung, der Freiraumnutzung und der Freiraumqualitäten sowie den formulierten Leitzielen wird die Strategie zur Freiraumentwicklung abgeleitet. Sie formuliert auf übergeordneter Ebene Rahmenbedingungen und Zielvorstellungen für Winterthur – thematisch wie auch räumlich. Es werden dazu drei übergeordnete Handlungsschwerpunkte definiert:
1. Handlungsschwerpunkt Grünräume
2. Handlungsschwerpunkt Stadträume
3. Handlungsschwerpunkt Natur- und Landschaftsräume
Freiraumkonzept – konkrete Pläne zur Erreichung der strategischen Ziele
Die Karte zum Freiraumkonzept konkretisiert die räumlich-strategischen Inhalte in den verschiedenen Freiräumen. Sie baut auf dem bestehenden Freiraumnetz auf, enthält Handlungsansätze im kleinräumigeren Massstab und zeigt konkret auf, wo bestehende Freiräume in ihrer Qualität zu sichern, zu transformieren oder neu zu entwickeln sind. Die Farbkodierungen grün («sichern»), orange («transformieren») und rot («neu entwickeln») geben Aufschluss darüber, welche Entwicklungsabsichten und -potenziale den verschiedenen Freiräumen zugrunde liegen.
Zusätzlich werden die konzeptionellen Aussagen anhand von drei grafischen Elementen – Fläche, Linie und Punkt – genauer spezifiziert. Dabei stehen die flächigen Elemente für Freiräume wie Parks und Grünanlagen, Linienelemente für Achsen und Wegverbindungen und Punktelemente für Kleinstanlagen oder Platzsituationen.







