Räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040
Winterthur, Schweiz
- Auftraggeber:innen
- Stadt Winterthur - Amt für Stadtentwicklung
- Ansprechpartner:innen:
- Fritz Zollinger, Amt für Stadtentwicklung, Stadt Winterthur
- Projektpartner:innen
- Urban Catalyst
MRS Partner AG - Leistungen
- Entwicklung gesamtstädtisches Leitbild, Workshop-Prozess
- Art des Auftrags
- Testplanung nach Präqualifikation, 1. Preis Testplanung mit anschließender Weiterbearbeitung
- Bearbeitungszeitraum
- Dezember 2017 bis November 2020
Die Stadt Winterthur hat sich in den vergangenen Jahren darauf konzentriert, längerfristige Planungen für Gebiete mit hohem Handlungsdruck durchzuführen. Eine kohärente langfristige Entwicklungsstrategie, welche die gesamte Stadt und die relevanten raumwirksamen Themen behandelt, bestand jedoch nicht.
Nach erfolgreicher Testplanung erarbeitete unter der Leitung von berchtoldkrass ein interdisziplinäres Team, zusammen mit Urban Catalyst und MRS Partner, in einem intensiven Prozess und unter Einbeziehung von Fachleuten aus allen Departementen der Stadt Winterthur die räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040.
Mit der «Räumlichen Entwicklungsperspektive Winterthur 2040» werden Leitideen für die langfristige räumliche Gestaltung der Stadt erarbeitet. Das Leitbild soll aufzeigen, wie sich die Stadt Winterthur stadträumlich bis 2040 nachhaltig entwickeln kann. Dabei werden künftige Herausforderungen für die Stadt aufgezeigt und die entsprechenden Entwicklungsspielräume ausgelotet. Winterthur 2040 dient auch als Entscheidungsgrundlage für nachgelagerte Planungs- bzw. Entwicklungsprozesse und für künftige Revisionen des kommunalen Richtplans sowie der Bau- und Zonenordnung BZO.
Provokante Szenarien zur Positionierung
Anhand von Szenarien wurden in der Testplanungsphase mögliche Zukunftsbilder, Entwicklungspfade und daraus resultierende Konsequenzen ausgelotet. Bezugsebenen sind dabei die Quartiere (Siedlung), die Ränder (Landschaft) und das innere Geflecht (Mobilität), welche als Schwerpunktthemen aus der Quickscan-Analyse zuvor resultieren.
Aussagekräftige Zielbilder als Arbeitsmaterial
«Winterthur 2040» ist eine fachübergreifende und gesamtstädtische Strategie und behandelt das ganze Stadtgebiet, immer auch mit Blick auf die Region. Für die Zukunft ist es essenziell, Bautätigkeit und Mobilitätsbedürfnisse aufeinander abzustimmen, Freiflächen zu sichern und die Stadt auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten. Zudem ist es wichtig, die räumlichen Grundlagen für ein gesellschaftliches Miteinander und wirtschaftliche Prosperität zu legen. Vor diesem Hintergrund verfolgt «Winterthur 2040» übergeordnete strategische Stossrichtungen in vier Hauptthemen.
- Winterthur baut sein urbanes Profil aus.
- Winterthur fördert eine stadtverträgliche Mobilität.
- Winterthur stärkt die gewachsenen Quartiere und entwickelt sie behutsam weiter.
- Winterthur entwickelt seine drei Landschaften - das grün-grau-blaue Netz, den Stadtrandpark und den Regiopark.
In den vier Stossrichtungen werden «Kernbotschaften» und Zielvorstellungen zur Stadt- und Quartiersentwicklung, zur Mobilität und zu den Freiräumen sowie der Landschaft formuliert.
Visualisierung ausgewählter Schwerpunkträume
«Winterthur 2040» formuliert Zielvorstellungen für die weitere bauliche Entwicklung der Stadt. Da manche Themen zeitlich dringlicher oder mit bereits laufenden Planungen gekoppelt sind, muss eine Priorisierung und eine räumliche Fokussierung in der Umsetzung erfolgen. Dazu werden sechs Räume im urbanen Rückgrat und fünf Gebiete der Freiraumentwicklung definiert. Sie werden als Schwerpunkträume bezeichnet und sind für die weitere Entwicklung von Winterthur von strategischer Bedeutung.
Weitere Infos zum Projekt gibt es hier:
Stadt Winterthur






